Ja zum Burka-Verbot ohne Wenn
und Aber!
Resolution der SD-DV vom 8. Mai 2010
in Suhr/AG
Fakt ist, dass sich der Aargauer Grosse Rat am 4. Mai 2010 mit
89 : 33 Stimmen deutlich zugunsten einer Standesinitiative (erster
Schritt hierzu) ausgesprochen hat – mit
dem Ziel – schweizweit das Tragen der Burka zu verbieten.
Der Initiant dieses Vorstosses, SD-Grossrat René Kunz,
Reinach, sagte in seinem Votum im Kantonsparlament u.a: „Die
Burka hat keine religiöse Bedeutung. Sie ist nur ein äusserliches
Zeichen der Herabsetzung, Unterwerfung und Diskriminierung der
Frau“.
Alle Bürgerlichen unterstützten diesen Vorstoss. Sozialdemokraten
und Grüne lehnten hingegen dieses Begehren fast einstimmig
ab. Und dies ist unverständlich, ja bedenklich! Reden
die Linken nicht dauernd von Menschenrechten und der Gleichberechtigung?
Wenn heutzutage in der Schweiz (in Muslim-Staaten ist dies anders!) Muslim-Frauen
in Ganzkörperschleier gesteckt werden, wobei (vielleicht)
gerade noch zwei Augen sichtbar bleiben, hat dies weder mit der
Glaubensfreiheit einer Muslimin, noch etwas mit den in
unserer Bundesverfassung verankerten Freiheitsrechten
zu tun.
Frage an die Linken: Wer glaubt denn, dass sich eine verschleierte
Muslimfrau in unserer schweizerischen Gesellschaft, z.B. auch in
der Berufswelt, entwickeln kann? Ist bei uns eine Verkäuferin
oder eine Krankenschwester in der Burka oder im Niqab vorstellbar?
Haben sich da die Linken (realistisch denkende SP-Mitglieder wie
den Grenchner Stadtpräsidenten Boris Banga gibt
es glücklicherweise auch noch!) in ihrer Mehrheit in eine
ideologische Traumwelt vernarrt?
Im Vorfeld der Abstimmung zum Minarett-Verbot unterstützte
Frau BR Eveline Widmer-Schlumpf das damals in Betracht gezogene
Burka-Verbot. Und heute? Nach dem Ja des Souveräns zur Minarett-Initiative
wollte u.a. auch BR Widmer-Schlumpf nichts mehr wissen von einem
Burka-Verbot. Ein allgemeines Verhüllungsverbot
(gleich auch noch für linke Chaoten!) wäre sicher auch
eine zweckmässige Lösung!
Die Schweizer Demokraten fordern vom Bundesrat in dieser Frage
klare Aussagen! Hierbei lässt sich aber über
die Freiheitsrechte der Frau in der Schweiz nicht diskutieren. Wir
haben eine schweizerische Bundesverfassung, die für alle in
unserer Heimat Lebenden Gültigkeit hat. Parallelgesellschaften
und deren Führern, welche gar ein „Miteinander“ wie
im Mittelalter predigen und anstreben, ist der Kampf anzusagen.
Wir leben in einem christlich-abendländischen
Land mit schweizerischen Grundwerten. Wer dieses bisher gut funktionierende
und bewährte Zusammenleben ablehnt, sollte sich besser woanders
niederlassen oder er muss die Härte unseres Gesetzes zu spüren
bekommen!
Schweizer Demokraten (SD)
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