Zwei 1.Mai-Anlässe mit
unterschiedlicher Polizeistrategie!
Wie jedes Jahr versammeln sich am 1. Mai in den grossen
Städten der Schweiz die Gewerkschafter in friedlicher Absicht
und leider auch immer mehr linksradikale Chaoten um „anderswie“ zu
demonstrieren. So auch dieses Jahr wieder in Basel.
Seit einigen Jahren findet am 1. Mai in der Region Basel auch der „Harassenlauf“ statt.
Die ungefähr 2000 - 3000 meist Jugendlichen bestreiten einen
Fussmarsch vom Schwimmbad Reinach (BL) nach Münchenstein in
die Parkanlage Grün 80. Auf dem Weg dorthin hat jeweils eine
Läufergruppe die Aufgabe, eine Harasse, voll mit Bierflaschen,
leer zu trinken. Die Gewinner dürfen dann das Pfand aller
ins Ziel gebrachten Harassen-Inhalte einstecken!
Natürlich gab es bei diesem „Volkslauf“ immer
wieder Unerfreuliches festzustellen, wie Glasscherben, eine von
Urin und Erbrochenem verschmutzte Allmend und zahlreiche stark
alkoholisierte Teilnehmer/innen. Es gab auch schon Messer-Stechereien!
Dieses Jahr wurde der Harassenlauf nun behördlich verboten.
Durchgesetzt wurde dieses Verbot mittels einem Polizeiaufgebot
von 420 Polizisten (!) und sogar einem Armeehelikopter (Super Puma),
der den ganzen Tag über der Region kreiste. Dieser
Einsatz kostete den Steuerzahler rund eine halbe Million Franken. Man
kann über die Verhältnismässigkeit dieses Einsatzes
verschiedener Meinung sein. Der hier Schreibende hat zum Teil Verständnis
für dieses rigorose Aufgebot, aber …
Es ist nicht dasselbe, wenn zwei Gleiches tun!
Grosses Kopfschütteln erzeugte aber am selben
Tag die Tatsache, dass es die linksextremen Chaoten wieder einmal
mehr geschafft hatten, unbehelligt durch die gesamte Basler Innenstadt
zu marschieren und einen Sachschaden von gegen
100 000 Franken anzurichten. Dieser Saubannerzug fand
sein Ende mit einem Anschlag auf die Polizeiwache Clara – notabene
noch der einzig verbliebene Polizeiposten im gesamten Kleinbasel!
Es ist sehr fragwürdig, wieso immer wieder linksextreme Gruppierungen
bei sogenannten „Demos“ unbehelligt körperliche
Gewalt anwenden und Sachbeschädigungen verursachen dürfen?
Wann wird endlich diesen Linksradikalen der Garaus gemacht? Wo
war die Polizei?
Wie lange will man noch diese sogenannte „3D-Strategie“ weiterführen?
Wiederum hiess es bei den Polizeiverantwortlichen (sicher nicht
aber bei der Mannschaft!): Dialog, Deeskalation, Durchgreifen. Der
freisinnige Polizeidirektor Hanspeter Gass und sein verantwortlicher
Kommandant, Oberst Gerhard Lips (früher im „ruhigen“ Zürich
tätig!), haben offensichtlich immer noch nicht erkannt, dass
die Basler Bevölkerung endgültig die Schnauze voll hat
von solchen „Anlässen“!
Patrik Cattin
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