Cablecom bevorzugt Türkensender!
Wer in Basel und anderswo Fernsehen schauen will ist
ihr ausgeliefert - der ausländischen Firma Cablecom.
Diese internationale Firma hat wegen ihrem miserablen Kundendienst
ein sehr schlechtes Ansehen! Deshalb ändert sie ihren
Namen nun auf den unverdächtigen Kürzel „UPC Broadband“!
Dies tönt neutral und unverdächtig, zudem internationalistisch
- halt einfach modern und unverbraucht. Und eben diese Firma, der
wir Fernsehschauenden ausgeliefert sind, weil sie an vielen Orten
das absolute Medienmonopol besitzt, hat sich in Basel eine absolute
Frechheit geleistet. Sie versetzte im Basler
Kabelnetz (für das Analogfernsehen) den Sender des Schweizer
Fernsehens (SF1) vom Hauptsendeplatz an eine andere Position und
schaltete dort stattdessen einen türkischen Sender auf.
Sehr viele Kundinnen und Kunden aus Basel, Allschwil und Schönen-buch
wussten nichts davon, weil die Vorankündigung - wie bei dieser
Firma üblich - wieder einmal an die Kunden schlecht kommuniziert
worden ist. Eine wahre Protestlawine ergoss sich daraufhin über
die Firma. Die Leute mussten wegen diesem Frequenzwechsel ihre
Sender neu programmieren (lassen).
Dass es sich bei diesem Sender-Standort-Wechsel
ausgerechnet um einen türkischen Sender handelt, zeigt auf,
wie weit unser Selbstbewusstsein in unserem Lande bereits gesunken
ist.
Man stelle sich mal vor, so etwas hätte jemand in der Türkei
mit umgekehrten Fakten versucht - der wäre wohl deswegen ins
Gefängnis gekommen… Aber mit uns braven, anpasserisch
und multikulturell gedrillten Schweizerinnen und Schweizern kann
man so etwas machen. Muss dies so sein?
SD Baselland
SD Baselstadt
20.08.2010
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