Auch ein «King of Pop» ist
sterblich!
Michael Jackson 1958–2009
Über Tote soll man nicht « schlecht
reden», sagt der Volksmund. Es gibt aber Fälle, da
muss an Tabus gerüttelt werden. Bei Michael Jackson ist
nicht eine Verklärung, sondern eine realistische Betrachtungsweise
seiner früheren Lebenssituation angezeigt. War er ein Verführer
oder selbst ein Verführter? Nachfolgend ein Ü berblick
zu diesem Thema – etwas anders beurteilt als in den meisten
Medien!
Bekanntlich war Michael Jackson schon im Kindesalter
als Gesangsund Tanztalent im Schosse der sehr populären Familienband « Jackson
Five», zusammen mit seinen vier älteren Brüdern,
im Show Business kein Unbekannter. Michael Jackson – als «Jacko» von
seinen Fans richtiggehend vergöttert – landete dann
in den Achtziger- und Mitte der Neunziger-Jahre als Solokünstler
(welcher neben sich keinen Gleichwertigen duldete!) mehrere musikalische
Riesenhits wie: 1983 – Billie Jean; 1987 – Bad; 1991 – Black
Or White; 1995 – You Are Not Alone und Earth Song. Dabei
durfte er immerzu grossen Ruhm ernten (und die Profiteure mit ihm
das grosse Geld!). 1997 trat er auch einmal im Basler Joggeli auf,
wo 55 000 Fans im strömenden Regen den King of Pop bejubelten.
Konzerte in dieser Grössenordnung waren weltweit nicht die
Ausnahme, sondern die Regel… Jackson verkaufte schon zu Lebzeiten
750 Millionen(!!) Tonträger (der Verstorbene hinterlasse aber
jedoch z.Z. Schulden von ca. 500 Millionen Dollar). Apropos Zahlen:
Jackson konnte mit Geld nie umgehen. Andere hingegen in seinem
Umfeld schon – wenn’s um den eigenen Profit ging!
Ob ein jeder Mensch den Musikstil von Jackson sympathisch und « aufbauend» beurteilt,
bezweifle ich. Es waren (und erst nach seinem Tod?) Millionen meist
junger Menschen – gleich welcher Rasse und Nationalität
(Ausnahmen bestätigen die Regel wie Nord-Korea oder arabische
Staaten), die Jacko als ihr Idol betrachte(te)n.
Maskerade bis in den Tod
Insbesondere während der letzten 10 Jahre – aber auch
gelegentlich zuvor – hatte Jackson manche Rückschläge
zu verarbeiten. Das Geschäft lief immer harziger. Seine Songs
wurden ausgeleiert. Mit seiner Person wurde nicht mehr nur ein
quirliger Popstar präsentiert, nein – auch ein Mann
(wenn auch untergewichtig), der es «gut» mit Buben
konnte. Derlei Dinge führten zu Anklagen und Millionenvergleichen
mit den Familien der Geschädigten.
Jackson war offiziell Vater dreier Kinder. Die beiden älteren
(Paris und Prince Michael I sollen aus der Ehe mit seiner zweiten
(weissen) Frau Debbie Rowe hervorgegangen sein. Jackson entstammt
einer afroamerikanischen Arbeiterfamilie. Die beiden Kinder sind
eindeutig als Menschen weisser Hautfarbe auszumachen. Meine Darlegungen
zur Rassenzugehörigkeit haben hier nichts, aber auch gar nichts,
mit einer Wertung von unterschiedlichen Rassen zu tun. Fakt ist
aber: Jackson ist nicht der biologische Vater der zwei Kinder (welche
Jackson aber als seine anerkannte!) von Debbie Rowe und offensichtlich
auch liebte.
Das dritte und jüngste Kind (ebenfalls von ihm anerkannt)
namens Prince Michael II sei von einer «Leihmutter» geboren
worden. Dieses Kind hat auch eine weisse Hautfarbe! Wer ist denn
hier der wirkliche biologische Vater? Dass Jackson «seine» Kinder
in der Öffentlichkeit nur als Vermummte (damit sie nicht zu
erkennen seien) zeigte – weist auf einen weiteren Tick des
ehemaligen Popstars hin (oder war’s bloss ein abartiger PR-Gag?).
Vergleichen Sie bitte auch die Namen der beiden Söhne. Einfältiger
geht es ja nicht mehr! Von vielen Medienleuten und « Zeitzeugen» wird
immer wieder die Story von der schwierigen Jugendzeit des Michael
Jackson ins Feld geführt. Der böse und strenge Vater
Joseph (Kranführer und Gitarrist) habe dem kleinen Michael
die Jugend genommen und ihn zum Bühnenstar gezwungen – weswegen
dieser halt verschiedene Macken abbekommen habe. Halt! Konnte denn
Michael Jackson als erwachsener Mensch nicht seinen eigenen Weg
gehen? (so wie es bei andern normalen Menschen üblich ist?)
Solche Lebenslügen von und über Jacko haben sehr kurze
Beine! Weitere folgen sogleich…
Ein erbärmliches ICH!
Das Aussergewöhnlichste an Jackson ist – nebst seinen
musikalischen und tänzerischen Fähigkeiten – der
Drang/Wunsch, sein Äusseres als Afroamerikaner abzustreifen,
indem er sich mittels unzähligen Operationen seine negroiden
Gesichtszüge mit dem Skalpell wegschnippeln liess. Zuletzt
sah er aus wie ein Zombie im Wachsfigurenkabinett! Wenn da gewisse
Journalisten auch noch von krankheitsbedingter Hautveränderung
reden, haben auch diese einen Knall in der Schüssel!
Auch trug Jackson zu Lebzeiten eine schwarze Perücke. Auf
seine extravagante Kostümierung bei Konzertauftritten gehen
wir hier schon gar nicht ein! Zur Perücke zurück: Er
habe einen Teil seiner Kopfhaut mit der afrikanischen Haarpracht
bei einem Unfall bei Filmdreharbeiten mit Feuer eingebüsst.
Ist auch dies wieder so eine Geschichte – um zu erklären,
wie man gekraustes Haar stillschweigend zum Verschwinden bringt?
Jackson verleugnete ganz klar seine Wurzeln als Afro-Amerikaner!
Die einen nennen ein solches Gehabe « Krankheit», die
andern Rassismus gegenüber der eigenen Ethnie! Jackson wollte «weiss» sein!
Dass Jacko in erster Ehe von 1994 – 1996 mit der Tochter
des legendären «King Elvis», Lisa Marie Presley
(auch eine Frau weisser Hautfarbe) verheiratet war, stellt einen
weiteren Mosaikstein im Puzz le des «King of Pop» dar!
Ja gewiss, Elvis, war auch für viele Leute eine musikalische
Ikone. Es gibt sie noch heute, jene die mit Enthusiasmus das Presley-Museum
besuchen! (Die Geschichte wiederholt sich nun!) Auf welche Weise übrigens
Elvis Presley starb, ist ja auch bekannt!
Abschied durch die Hintertür
Jacko hätte in wenigen Wochen eine Konzert-Tournee starten
sollen. Aus finanziellen Gründen wäre der Popstar auf
diese Einnahmen dringend angewiesen gewesen, beschäftigte
er doch bis zu 50 persönliche Bedienstete. Das finanzielle
Engagement der «Business-Leute» im Hintergrund zugunsten
der neuen Produktion betrug bis heute schon zig-Millionen Dollar
(Produktionsarbeiten, organisatorische Vorbereitungen, Personal
usw.). Der immense Druck auf Jacko lastete deshalb schwer! Diese
Pop-Ikone war aber voll medikamentenabhängig (wie damals Elvis!).
Mit Doktor Conrad Murray stellten ihm die Konzertverantwortlichen
gar einen Leibarzt zur Seite, damit auch sicher nichts mehr schief
gehen sollte! Bekanntlich wurde Jackson im Verlauf der letzten
Jahre mehrmals infolge Medikamentenmissbrauchs in letzter Minute
dank ärztlicher Hilfe ins Leben zurückgeholt. Diesmal
waren aber seine Lebensretter nicht im richtigen Moment zur Stelle.
Zufall oder Absicht am 25. Juni 2009? Nutzniesser dieses für
die Öffentlichkeit unerwarteten Abschieds gibt es aber viele… Weitere
Ungereimtheiten sind hierbei vorprogrammiert!
Die Dollar rollen aber mit Sicherheit weiter!
Markus Borner, Basel
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